Kundenstrukturanalysen:
Die Kundenstrukturanalyse liefert genaue Beschreibungen unterschiedlicher Kundensegmente.
Neben soziodemografischen Daten wie Geschlecht, Alter, Bildungsgrad, Familienstatus, Haushaltseinkommen etc. werden durch Strukturanalysen zusätzlich Daten zur regionalen Herkunft (z.B. bei Besucher-
befragungen) oder zum Kaufverhalten (z.B. Käufertypologien) ermittelt.
Kundenzufriedenheitsanalysen:
Untersuchungen der Kundenzufriedenheit haben in der Marktforschung einen hohen Stellenwert gewonnen. Während früher die Produktqualität oder das Preis-Leistungsverhältnis die allgemeine Kundenzufriedenheit stark determinierte, steht heute die praktizierte Kundenorientierung, d.h. Beratung, Betreuung und Service, im Mittelpunkt vieler Untersuchungen zur Kundenzufriedenheit. Grundlage der Untersuchungen zur Kundenzufriedenheit sind qualitative Kundeninterviews. Der Grad der Kundenzufriedenheit errechnet sich durch die Gewichtung der Priorität und Ausprägung unterschiedlicher Bewertungskriterien.
Imageanalysen:
Gegenstand von Image-Analysen ist nicht die objektive Realität, sondern es sind Vorstellungen, Werturteile und Gefühle, die Konsumenten mit einem Unternehmen, einer Marke oder einem Produkt verbinden. Das Image von Unternehmen oder Marken setzt sich immer aus verschiedenen Dimensionen zusammen (z.B. Firmenname, Firmengröße, Firmenstruktur, Produktpalette, Produktqualität, Darstellung nach außen usw.). Wesentlicher Bestandteil der Image-Analyse ist deshalb die mehrdimensionale Erhebung durch Vorgabe verschiedener Statements, denen die Befragten mehr oder weniger zustimmen. Das Image von Unternehmen weicht häufig von faktischen Realitäten ab, bestimmt aber wesentlich das Denken und Handeln der Konsumenten. Daraus ergibt sich die zentrale Bedeutung von Image-Analysen als Basis für Marketingentscheidungen wie zum Beispiel der Auswahl von Promotionsstrategien.